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"WEST - ÖSTLICHER DIVAN", 1990 Hommage an Johann Wolfgang von Goethe entstanden 1990 in Pocitelj, Bosnien - Herzegovina (20 Exponate) am Lago di Bolsena, Castiglione della Pescaia, Sutri (16 Exponate) Oberes Mühlviertel, Schlögener Donauschleife (4 Exponate)
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Werk 21
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„Zugemeßne Rhythmen reizen freilich, Das Talent erfreut sich wohl darin; Doch wie schnelle widern sie abscheulich, Hohle Masken ohne Blut und Sinn: Selbst der Geist erscheint sich nicht
erfreulich, Wenn er nicht, auf neue Form bedacht, Jener toten Form ein Ende macht“
Johann Wolfgang von Goethe ( West - östlicher Divan )
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Der zweite Teil des „West – Östlichen Divan´s“
entsteht gewisserweise auf den Spuren Goethes selbst, in jenem Land, das
zu dieser Zeit die Vorstellung eines neuen Naturerlebnisses widerspiegelt,
was sich auch in Sitten und Gebräuchen niederschlug. Dieses „Utopia“
einer naturverbundenen Bewegung, mit seinen Schäferszenen und –spielen,
seiner Nachahmung bäuerlicher Gewohnheiten bis hin zu Bacchanalien bekam
einen Begriff – „Arkadische Landschaften“. Allerdings wurde diese
Landschaft sofort versetzt. Die Gegend um Rom, hauptsächlich um den Monte
Soracte galt als die reinste Form dieser damaligen Haltung. Wahrscheinlich
auch deshalb, weil dieser Landstrich in Latium von jeher deutsche Gemüter
anzog, wahrscheinlich auch , weil die Zeit des alles antikisierenden
Geschmacks angebrochen war und weil dieses Land etruskisches Kernland
darstellt. Alles zusammen genommen vor römischen Ruinen, meist ein Aquädukt
entsprach der damaligen Vorstellung einer Heilen Welt. Goethe selbst
kannte diese Landschaft, lebte in ihr, besuchte Orte wie Montefiascone, Sutri,
Viterbo oder Tarquinia.
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aktualisiert am 12.09.08 von Prof. M. Dinnes - © by Dinnes.net |
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