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"RAUHNACHT - 1985" |
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| Bild 22 | |
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| Eine alte Fährfrau erzählte mir während der Überfuhr folgende Begebenheit: Während der Nacht im Traum steuerte sie die Fähre über die Donau und es drang unentwegt viel Wasser ins Innere der Fähre. So veließ sie das Steuerruder, band es fest und pumpte mit der Lenzpumpe das Wasser wieder zurück in den Strom, Dann eilte sie wieder ans Ruder, doch kaum hatte sie den Knoten geöffnet, war die Fähre wieder randvoll mit Wasser. Also rannte sie an die Lenzpumpe zurück und pumpte aus Leibeskräften. Dabei bemerkte sie zudem, dass sie sich kaum von der Stelle bewegte. Einige Male rannte sie hin und her und zu allem Überdruss steuerte plötzlich ein riesiges Schiff auf sie zu. Bevor es zum Zusammenstoss kam, erwachte sie. "Sie glauben gar net, wia mia d´Arm weh doa ham, des muas a Drud gwen sei." |
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Zu "Drei König" zogen die Sternsinger zum Försterhaus, das abseits des Dorfes lag. Vorbei mussten sie an einer Reihe von Totenbrettern, die hier an einem Wegkreuz zum Andenken der Verstorbenen aufgestellt waren. Als sie in unmittelbarer Nähe der Totenbretter sind, hören sie ein Wimmern zum Erbarmen, sehen aber nichts. Voller Angst laufen sie zurück ins Dorf und erzählen die Begebenheit. Nach langem Hin und Her stellt sich heraus, das einer der Dorfbewohner abgängig ist und so macht man sich auf die Suche. Bald hat man ihn gefunden, zerquetscht unter einem tonnenschweren Granitblock im Steinbruch. Erst als er ordnungsgemäß beerdigt wurde und man ein Totenbrett ihm zu Ehren aufstellte, hörte das Wimmern am Wegkreuz auf. |
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aktualisiert am 30.11.05 von Prof. M. Dinnes - © by Dinnes.net
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