"RAUHNACHT - 1985"

 
Bild 16

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An ehemaligen Richtstätten, oder dort wo einst ein Schlachtgetümmel stattfand konnte man die Irrlichter beobachten. Es handelt sich dabei um arme Seelen, die keine Ruhe finden und die nachts einen Fürbitter suchen, der ihnen zur ewigen Ruhe verhilft. Einem einsamen nächtlichen Wanderer begegnete einst so ein Irrlicht, gesellte sich zu ihm und zog auf dem Weg mit, immer einige Schritte hinter ihm. Irgendwann sagte der Wanderer zu dem Irrlicht, es solle doch wenigstens vorausgehen, damit er den Weg leichter fände, worauf er eine derartige Maulschelle erhielt , dass ihm Hören und Sehen verging. Zu Hause angekommen lag der Wandersmann monatelang krank im Bett. 

 

 

Der "Viechtwanger Chronograph" entstand zur Zeit der Rauhnächte im Bauernhaus. Die Teile dazu stammen aus unmittelbarer Nähe, in der man in einem hohlen Baume ein menschliches Skelett gefunden hat, nachdem der Blitz in diesen hineinfuhr und der Baum umstürzte. Niemand konnte sich erklären, wie jemals ein Mensch in diesen Hohlraum hätte gelangen können.  

 

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aktualisiert am 30.11.05 von Prof. M. Dinnes    -   © by Dinnes.net