"DIE MERKZETTERL  1999  -   Das St. Johanner Kalendarium"

Abstecher in das Universum der Formen

Aus dem Archiv von Manfred G. Dinnes zusammengestellt

            

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Die "Merkzetterl 1999" bestehen aus sechzig Zeichnungen, die in einem Zug über ca. zehn Tage entstanden. Solche Miniaturen bilden das Grundgerüst der späteren Bilder, sind als internes "Alphabet" zu verstehen. Von Zeit zu Zeit entstehen bei Dinnes derartige Serien, die er selbst als jeweilige Selbstkonstituierung versteht. Während dieses Prozesses werden Regulative bestimmt, die das Wesen der nächstfolgenden Bilder mitbestimmen. Diese Zeichnungen führen in der Regel ein Schattendasein - niemand bekommt sie zu sehen, dabei stellen sie die Brücke zum Ursprung der Bilder selbst dar. Dieses Eintauchen in das Universum der Formen, eines Reiches also, dessen interne Verbindung bisher uns Menschen verschlossen bleibt, erfordert jeweils die Aufgabe des bisher Gefundenen. Die Frage nach dem Bekanntheitsgrad einer jeweiligen Form, die allgemein als "Gegenständlich" oder "Ungegenständlich" beantwortet wird, ist in diesem Zusammenhang absurd. Die Welt der Formen richtet sich nicht nach gewohnten Seh- und Anschauungsnormen. Hier hat nun der Betrachter erstmals Gelegenheit an den Ursprung des Wesens dessen heran zu kommen, das den Bildern von Dinnes zu eigen ist.

 

 

 

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aktualisiert am 30.11.05 von Prof. M. Dinnes    -   © by Dinnes.net