Athos 2001
 
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"ATHOS 2001 / 38  -  Kloster Xeropotamou"

St. Johann, 05. X. 2001

    Eitempera, Aquarell, Kohle auf handgeschöpftem Bütten ( h: 42 cm - b: 59 cm )

 

 
Eines der ältesten und legendenumwobensten Klöster auf dem Athos ist Xeropotamou, was wörtlich „trockener Fluß“ heißt. Man stößt auch in der Nähe auf ein ausgetrocknetes Flussbett und deshalb hieß das Kloster auch früher „Großes Kloster von Chimaros (so der Name des Flusses).“ Man nannte die Anlage auch das „Steinerne Kloster, was darauf hindeutet, das alle übrigen Klöster wohl ursprünglich eher Holzbauten waren. Xeropotamou liegt vielleicht auf den Resten des alten Apollonia. Der Überlieferung nach gründete Prinzessin Pulcheria, die Schwester des Kaiser Theodosios II. (408 – 450) Xeropotamou. Pulcheria übte auch später auf ihren Gemahl, Kaiser Markian (450- 457) großen Einfluß aus. Unter dessen Egide fand auch das Konzil von Chalzedon (451) statt, mit dem die erste Spaltung der Kirche sich abzeichnet und die im 3. Konzil von Konstantinopel (680) endgültig sanktioniert wird. Die Monophysiten, um die es ging leben heute noch in Form der äthiopisch- orthodoxen, der koptischen und der armenischen Kirche weiter. Mag sein, das dieser Zwist zu einer Fluchtbewegung führte, von dem der Athos sich nährte. Beweise dafür wird man nicht finden.
   

 

 

 

 

 

Xeropotamou, geweiht den 40 Märtyrern von Sebaste (Osttürkei), die zum Tod durch Erfrieren von Kaiser Licinus 320 verurteilt wurden.

 

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aktualisiert am 18.07.07   -   Prof. M. Dinnes   -   eMail: galerie (@) dinnes.net   -   © by Dinnes.net