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Das Kloster Aghios Panteleimonos (Rossikon)
Russische Mönche
gründeten gegen Ende des 10. Jhdt. bereits ein Kloster auf dem
Athos. In der ersten Hälfte des 12. Jhdt. wurde dieses Kloster aus
unbekannten Gründen verlassen. Dieses Kloster wurde wegen seiner
Zimmermannstätigkeit „Xylourgous“ genannt. Heute ist diese
Skite unter dem Namen „Bogoroditsa“ bekannt. Was genau zwischen
dem 12. und 14. Jhdt. geschah ist nicht dokumentiert, da ein Brand,
den wahrscheinlich katalanische Söldner legten, alles vernichtete.
Zudem ließ die Tartareninvasion von 1237 den Zustrom russischer Mönche
nahezu versiegen. Während der türkischen Besatzung wurde das
Kloster von den Wojwoden der Walachei unterstützt. Während der
russisch- türkischen Kriege musste Panteleimonos seine Tore schließen
(1584). Das Kloster wurde nach verschiedenen Wechselfällen 1626
unter die Rechtsprechung des Protos zu Karyes gestellt. 1725 lebten
in dem Kloster zwei russische und zwei bulgarische Mönche. 1765
verließen die Mönche das Kloster und bauten
ein neues Kloster am Meer – das „Rossikon“. 1875 war
die Zahl russischer Mönche so groß, das mit dem Archimandriten
Makarios erstmals ein russischer Hegumen gewählt wurde. Ab 1917
sinkt die Zahl der Mönche rapide ab wegen der Schließung der
sowjetischen Grenzen. Erst seit 1989 beginnt wieder ein normales Mönchsleben
in Panteleimonos zu
fuktionieren.
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