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Vom Salz des eigenen Schweißes
grau verkrustet, Beine, die ihren Dienst versagen. So
erreichen wir am späten Nachmittag nach einem Abstieg von über
2000 Metern die Skite Kavsokalyvia. Ihren Namen verdankt sie dem auf
dem Athos hoch verehrten Mönch Maximos, der im 14. Jhdt. hier
lebte. Ihm wurde der Beiname Kavsokaliwit (Hüttenverbrenner)
gegeben, weil er immer, wenn sich ein Mönch in seiner Nähe
niederließ, seine armselige Hütte verbrannte und sich noch tiefer
in die Bergwildniss zurückzog. Heute besteht Kavsokalyvia aus ca.
40 Kalive, die sich um das 1745 geweihte Kiriakon lose gruppieren.
An diesem Ort wird eine Quelle verehrt, die heilbringendes Wasser führt
und als sehr belebend gilt. Beim Zustand unserer Ankunft hier, half
auch das nicht mehr. Später werden wir in die Küche gebeten und
der Vorsteher der Skite versorgt uns rührend mit einem
Linsengericht. Die Nacht ist schlaflos – der Höhenunterschied.
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Buchstäblich einer Erscheinung gleich taucht
nach stundenlangem Abstieg vom Gipfel des Athos die Skite
Kavsokalyvia auf. Die Erschöpfung ist groß nach einem mühseligen
Fußmarsch, der über loses Geröll führt. Dann, im letzten Teilstück
zwischen Kerasia und Kavsokalyvia Treppenwege.
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