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„...es
entstand ein großes Erdbeben und die Sonne wurde schwarz und der
ganze Mond rot wie Blut. Und die Sterne fielen vom Himmel... Jeder
Berg und jede Insel wichen von ihrem Ort... Und die Könige der
Erde... die Reichen... alle Sklaven und Freien versteckten sich in
den Höhlen und Felsenklüften der Berge.“
Offenbarung
6, 12 – 14
Die Geheime Offenbarung zählt in der
Ostkirche seit dem 3. Jhdt. nicht mehr zu den Heiligen Schriften,
weil Argwohn und theologischer Streit sich an der Verheißung entzündet
hatten. Erst seit dem 16. Jhdt. führen bekannt gewordene
Bildvorlagen zum Aufgreifen dieses Themenkreises. Verwunderlich
bleibt dennoch, dass gerade auf dem Athos, der orthodoxen
Glaubensfeste seit dem Fall von Konstantinopel die Visionen des
Johannes zum Gegenstand der Betrachtung
werden konnten.
Megistis Lavra, Exonarthex: Die Johannesoffenbarung
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