Athos 2001
 
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"ATHOS 2001 / 19  -  AGHION OROS"

St. Johann 02. VIII. 2001

Aquarell auf Eitempera auf handgeschöpftem Bütten ( h: 42 cm - b: 59 cm )

 

 

Aus einer Handschrift von 1713: Panorama des Heiligen Berges Athos

Gregor der Theologe, Fresko aus dem 18. Jhdt. , KlosterSimonos Petras

 
Das Wort „ATHOS“ dürfte aus altionisch – attischem Dialekt stammen. Die Sage berichtet von einem thrakischen Titan, der einen gewaltigen Stein gegen den Göttervater Zeus schleuderte. Dieser Titan hieß Athos. Wie so vieles auf dem Athos liegt auch seine frühe Besiedelungsgeschichte im Dunkeln. Herodot (490 v. Chr.) spricht von den Städten Dios, Olophyxos, Akrotoon, Thyssos und Kleonae, deren Lage insgesammt als unsicher gilt. Die Sagen von den Makrobioten, den „Langlebigen“ künden zudem von der merkwürdigen Sonderstellung des Gebietes. Eine seltsame Geschichtslosigkeit umgibt den Athos, den zwar jeder kennt, von dem aber niemand etwas genaueres weiß. Für das monastische Leben sind dies die Grundlagen der Isychia, der in sich verhaltenen Ruhe. Nicht weit von hier, in Staghira wurde Aristoteles geboren und verbrachte hier seine Jugend. Mit Sicherheit kannte er den Athos, galt dieser Landstrich doch als ein Ziel der Philosophen und ihrer Schulen.

 

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aktualisiert am 18.07.07   -   Prof. M. Dinnes   -   eMail: galerie (@) dinnes.net   -   © by Dinnes.net