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Aus einer Handschrift von 1713:
Panorama des Heiligen Berges Athos
Gregor der Theologe, Fresko aus
dem 18. Jhdt. , KlosterSimonos Petras |
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| Das Wort „ATHOS“ dürfte
aus altionisch – attischem Dialekt stammen. Die Sage
berichtet von einem thrakischen Titan, der einen gewaltigen
Stein gegen den Göttervater Zeus schleuderte. Dieser Titan
hieß Athos. Wie so vieles auf dem Athos liegt auch seine frühe
Besiedelungsgeschichte im Dunkeln. Herodot (490 v. Chr.)
spricht von den Städten Dios, Olophyxos, Akrotoon, Thyssos
und Kleonae, deren Lage insgesammt als unsicher gilt. Die
Sagen von den Makrobioten, den „Langlebigen“ künden zudem
von der merkwürdigen Sonderstellung des Gebietes. Eine
seltsame Geschichtslosigkeit umgibt den Athos, den zwar jeder
kennt, von dem aber niemand etwas genaueres weiß. Für das
monastische Leben sind dies die Grundlagen der Isychia, der in
sich verhaltenen Ruhe. Nicht weit von hier, in Staghira wurde
Aristoteles geboren und verbrachte hier seine Jugend. Mit
Sicherheit kannte er den Athos, galt dieser Landstrich doch
als ein Ziel der Philosophen und ihrer Schulen. |
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