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Kloster Iviron, dessen Ursprünge sich
im Dunkel der Geschichte verlieren: l.o. das Kloster, im Hintergrund der
Athos – l.u. der Weihebrunnen (Phiale) des Klosters – r.o. und r.u
Details aus der Klosteranlage. |
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| Hier ganz in der Nähe des Klosters soll Maria
an Land gegangen sein und auf göttliches Geheiß den Athos für sich
beansprucht haben. Ein kleines Marienkirchlein erinnert an dieses
Ereignis. Bevor die jetzige Klosteranlage entstand, dürfte hier das
Kloster Klementos gestanden sein. Das jetzige Kloster wurde 980 von
georgischen Mönchen erbaut, deren Spuren jedoch nahezu getilgt wurden.
Weiter unten am Meer stand einst ein Poseidontempel. Iviron besaß bis vor
dem 1. Weltkrieg ein Lepronomikon, ein Aussätzigenheim, übernommen vom
Amalfitanerkloster, als dieses verlassen wurde. Iviron zählt zu den Klöstern
mit den meisten Kunstschätzen, obwohl mehrmals verheerende Brände die
Anlage verwüsteten. Bei unserem Besuch stellten wir eine rege Bautätigkeit
fest und in Kürze dürfte Iviron restauriert sein.
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