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| Die Wege und
Pfade auf dem Athos sind nicht sehr zuverlässig. Oft führen
sie in das Nichts. Oft sind sie auch durch Unwetter oder
Schneeschmelze oder Steinschlag unpassierbar. |
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| Der Pfad scheint ganz vernünftig zu sein
und der Glaube, dies sei der richtige Weg überwiegt. Aus dem
Pfad wird ein Steig, aus dem Steig nur noch vage Fragmente
- Andeutungen vergangener Trittspuren. Wir beginnen Äste
zu knicken, Steinhaufen zu errichten, um notfalls wieder aus
diesem Laubdom zu gelangen. 200 Höhenmeter später müssen
wir feststellen, es gibt nur noch eins – Umkehr. Dieser
Irrtum zeigte uns immerhin, wie schwierig hier eine
Orientierung ist. Wir sind froh über die Äste und die
Steinmännchen, die uns den Weg zurück weisen. Der Pfad, von
dem wir annahmen, es müsse schon der Gipfelweg sein führte
lediglich in ein Quellgebiet in einem höher gelegenen
Talkessel, der abrupt jegliches vernünftige Weiterkommen
verbot. Zurück an der Abzweigung, der einem kultischen
Ritualort gleicht sind wir immer noch unsicher, aber die
Möglichkeiten des
abermaligen Verirrens haben sich verringert.
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