Athos 2001
 
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"ATHOS 2001 / 03  -  Skiti Prodromou

Alfenalm, Villgratental 27. VI. 2001

Aquarell auf Emulsionsverfahren mit Eitempera gebunden, auf handgeschöpftem Bütten ( h: 42 cm - b: 59 cm )

Skiti Timiou Prodromou auf der Südspitze der Halbinsel Athos ist eine Gründung aus dem Jahre 1864 und wird von Rumänen bewohnt und bewirtschaftet.
 

Es dürfte kurz nach 7.00 Uhr sein, die Sonne ist schon jetzt ziemlich schweißtreibend. Der Archondaris (Gastmönch) bittet uns ins Kloster, führt uns in einen Raum und bittet uns Platz zu nehmen. Kurz darauf reicht er uns einen Teller Loukoumi, Cafe und Raki und fragt, woher wir kommen, wohin wir wollen. „Wir gehen auf den Aghion Oros, den heiligen Berg“. Seine Mimik verzieht sich wohlwollend wissend und er gießt die Gläser wieder voll mit Raki. Hier vervollständigen wir auch unsere Wasservorräte und bevor wir weiter ziehen, wünscht man uns Glück und Zufriedenheit.

Die Skiti Prodromou thront ca. 250 m über dem Meer und gleicht eher einem großen, weißen Schiff, als einer Klosterarchitektur in herkömmlichem Sinne. Die zur Meerseite stehenden mächtigen Zypressen haben etwas von Mastbäumen, an denen die Gebäude festgezurrt erscheinen. In dieser Anlage wird auch eine „Achiropiiti“, eine nicht von Menschenhand gemalte Ikone aufbewahrt, mit einer rührenden Geschichte. Der Maler konnte das Antlitz der Muttergottes nicht vollenden, seine Hand begann sofort zu zittern. Der Sünde bezichtigt tat er umfassende Buße und als er zurück in seine Werkstatt kam, hatte sich das Bild selbst vervollständigt

 

 

 

 

 

 

 

Eine Darstellung des 19. Jahrhunderts mit einer Klosterinventarisierung in Prodromou.

 

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aktualisiert am 18.07.07   -   Prof. M. Dinnes   -   eMail: galerie (@) dinnes.net   -   © by Dinnes.net